MKG am Vincentinum

Für Kollegen

Für Kollegen - MKG Augsburg am Vincentinum

Liebe Kolleginnen und liebe Kollegen,

Die Praxis für Mund–Kiefer–Gesichtschirurgie am Vincentinum Dr. med. Dr. med. dent. Stefan Mayr in Augsburg bietet Ihnen eine kompetente und hochspezialisierte fachärztliche Betreuung auf dem gesamten Gebiet der MKG Chirurgie.

Als Überweiserpraxis mit rein chirurgischem Schwerpunkt ist die kollegiale und enge Zusammenarbeit mit überweisendem Arzt und Zahnarzt oberstes Gebot.

Wir glauben, dass die Bündelung von Stärken zu den besten Ergebnissen führt

Deswegen würden wir Sie gerne bei speziellen und schwierigen Fragestellungen mit unserer Arbeit unterstützen. Ein bestmöglichstes Ergebnis kann aus unserer Sicht dabei nur über den kollegialen Austausch unter Berücksichtigung der individuellen Wünsche Ihrer Patienten erreicht werden.

Bei der Behandlung legen wir höchsten Wert auf fachärztliche Kompetenz, modernste Techniken und sorgfältiges Arbeiten. Dabei setzen wir nur auf erprobte und etablierte Therapiemethoden.

Zu jeder Zeit sind Sie in alle Prozesse involviert und erhalten nach dem Behandlungsabschluß eine umfangreiche schriftliche Dokumentation. Selbstverständlich überweisen wir jeden Patienten nach erfolgreicher Behandlung ausnahmslos an Sie zurück.

Ein weitere Grundsatz ist, sich die Zeit für Ihre Patientinnen/Ihre Patienten zu nehmen, die sie benötigen.

Unabhängig davon versuchen wir jederzeit für Sie bei Problemen oder Fragestellungen zur Verfügung zu stehen.

Plasmastabilisierte composite grafts (PCG)

Große und komplexe Knochendefekte stellen neben der dazugehörigen Weichgewebechirugie seit Jahrzehnten die größten Herausforderungen der Implantologie dar. Es gibt keinen anderen Teilbereich der Medizin, der so vom „trial and error“-Prinzip des Einzelnen geprägt ist, wie in der Zahnmedizin in Bezug auf die Knochenaugmentation.

Wir benutzen plasmastabilisierte composite grafts, die eine andere Form der initialen Ernährung des Transplantates in seiner vulnerabelsten Phase nutzen. So findet die Initialisierung der Vaskularisation des Transplantates ihren Urprung in den physiologischen und pathophysiologischen Grundmechanismen des menschlichen Körpers und seiner Reparaturmechanismen.

Von allen Fachgesellschaften übereinstimmend als Goldstandard definiert, gilt der autologe Knochen. Hierbei bieten sich Knochenblöcke meist intraoraler Spenderregionen, vertikale oder horizontale Schalentechniken (Khoury), Beckenkämme, Split-, Sandwich- oder gar Distraktionsosteotomien an.

Diesen zum Teil äußerst invasiven Techniken gemein ist, die Abtrennung der Ernährung (und im Falle einer Komplikation, Dehiszenzen oder Infektion, ziemlich frustranen Ergebnissen bereits vor der Implantation). Meine initiale Ausbildung diesbezüglich erfolgte bei acht niedergelassen MKG-Chirurgen.

Im Zusammenschluss mit nationalen Chirurgen verfolgen wir nach langjähriger Optimierung und vom Verständnis her einen anderen Ansatz. Dies stellt zufällig auch ein Alleinstellungsmerkmal dar. Wir benutzen plasmastabilisierte composite grafts. Diese verfügen über ein leistungsfähiges, abgestimmtes System der Ver- und Entsorgung, was für die Transplantatannahme von entscheidender Bedeutung ist. Diese PCGs nutzen initial die Gesetze der Fluidmechanik zur Versorgung, bis das Transplantat vaskularisiert ist.

Zusätzlich unterstützen wir den Knochenaufbau und die Selbstheilung mit körpereigenen Mediatoren (Botenstoffen) wie Zytokinen, Interleukinen oder Wachstumsfaktoren.