MKG am Vincentinum

Implantologie

Implantologie - MKG Augsburg am Vincentinum

Das Standardimplantat

Das Standardimplantat

Zahnimplantate haben sich als fester Standard etabliert. Sie ersetzen das, was verloren gegangen ist: den Zahn. Sie beschädigen keine Nachbarzähne und helfen gegen wackelige Prothesen. Nach dreidimensionaler-Bildgebung (DVT) und OP-Planung ist das Standardimplantat eine schnelle, effiziente und wenig schmerzvolle Lösung.

Die dreidimensionale Implantatplanung MKG Augsburg

Die dreidimensionale Implantatplanung

Für uns ist die dreidimensionale Operationsplanung zum Setzen von Implantaten selbstverständlich. So lässt sich die knöcherne Basis im Kieferkamm optimal beurteilen und vor allem nutzen. Das Ausmaß eines etwaigen Knochenaufbaus lässt sich eindeutig bestimmen. Somit kann mit höchster Präzision in Diagnostik und Planung maximale Sicherheit mit vorhersagbaren Ergebnissen erreicht werden.

Vier Implantate als Lebensqualität

Vier Implantate als Lebensqualität

Ein Tisch hat vier Beine. Diese statische Grundregel gilt auch für Prothesen auf Implantaten. So finden auch bei Knochenschwund meist vier vollwertige Implantate in Ihrem Unterkiefer Platz und Halt, um Ihnen mehr Lebensqualität zu bereiten.

Das Zahnfleisch ist entscheidend

Das Zahnfleisch ist entscheidend

Fest alleine ist nicht gut genug! Der Langzeiterfolg hängt maßgeblich vom Zahnfleisch ab. Wenn ein Implantat vollständig im Knochen integriert ist, kommt die nächste entscheidende jahrelange Phase: die raue Implantatoberfläche muss weiter geschützt sein, damit kein Speichel und Nahrung sie besiedeln kann. Dazu ist ihr Zahnfleisch so entscheidend. Der ästhetische Nebeneffekt wird jedem klar, wenn er im Spiegel seine Frontzähne und das Zahnfleisch seitengleich betrachten kann. Die wichtige Funktion der befestigten Schleimhaut, dem befestigten Zahnfleisch, ist jedwede Bewegung der Lippen und Wangen auf den Kieferkanm zu übertragen und abzufedern, damit sich dies eben nicht auf das Implantat oder Ihre Krone überträgt. Somit ist die Beurteilung der roten Ästhetik so wichtig.

Die geführte Knochenregeneration MKG Augsburg

Die geführte Knochenregeneration

Durch ein nicht resorbierbares Knochenersatzmaterial und einer Abdeckung durch eine Membran wird unter Ihrer Schleimhaut ein künstlicher Raum am Knochen geschaffen, in den ihr eigener ortsständiger Knochen hineinwachsen kann. Die Membran dient zur Weichteilabschirmung gegen außen. Somit hat ihr Knochen genügend Zeit hineinzuwachsen und diesen künstlich geschaffenen Raum einzunehmen. Mit dieser Philosophie verfolgt man einen anderen Ansatz als chirurgisch Knochen zu verpflanzen.

Das Zahnfach MKG Augsburg

Das Zahnfach

Vor dem Implantat ist nach der Zahnentfernung. Die Implanatvorbereitung kann schon bei der Zahnentfernung beginnen. So handeln wir vorausschauend um ihr Weichgewebe und ihre knöcherne Hartsubstanz den Knochen schonend zu behandeln. Damit wird ihre spätere Implantation erleichtert. Eine exakte Diagnostik, Planung und moderne chirurgische Techniken, wie z.B. die Ultraschallchirurugie (Piezochirurgie) sind dafür Grundvoraussetzung. Ist keine Sofortimplantation nach Zahnentfernung möglich, kann das Zahnfach bereits bei der Zahnentfernung mit Knochenersatzmaterial aufgefüllt werden (Socket Preservation). Bei komplexen Kieferkammdefekten bietet sich ein Knochenaufbau an (Ridge Preservation). So kollabiert das Weichgewebe nicht in den Bereich, wo vorher Zähne entfernt werden mussten, so dass bei der Implantation die Ergebnisse vorhersagbarer sind.

Der Sinuslift (Kieferhöhlenaufbau, Kieferhöhlenaugmentation)

Der Sinuslift (Kieferhöhlenaufbau, Kieferhöhlenaugmentation)

Es ist eher die Regel als die Ausnahme, dass im Oberkieferseitenzahnbereich die Höhe zur Verankerung eines Implantates fehlt. Diese vertikale Knochendefizit kann elegant durch das Anheben der Kieferhöhlenschleimhaut routinemäßig beseitigt werden. Selbst umfangreichere Aufbauten für viele Implantate können meist über einen fingernagelgroßen Zugang und minimalinvasiver Methoden (Piezochirurgie/Ultraschallchirurgie) für Sie wirklich schonend und sicher bewerkstelligt werden. Dafür können Ihr ortständiger Knochen und ein Knochenersatzmaterial (bei 1100 Grad behandelte Rinderknochenpartikel) verwendet werden. So können auch größere Defekte versorgt werden. Dieser Eingriff ist ein Routineeingriff.

Der Knochenblock

Der Knochenblock

Auch wenn durch innovative chirurgische Vorgehensweisen minimalinvasiv Knochen wieder aufgebaut werden kann, sind manchmal umfangreichere Volumina nur mit stabilen, verschraubten Eigenknochentransplantaten möglich. Durch einen wenig cm großen Zugang kann z.B. Knochen aus einem Gebiet Ihres Unterkiefers gewonnen werden, wo er von alleine wieder nachwächst, und sie so nicht beeinträchtigt. Durch z.B. minimalinvasive Piezochirurgie können sowohl die nachfolgenden Wundschmerzen, als auch die Risiken deutlich verringert werden.

GBR: PRGF und PRP

GBR: PRGF und PRP

Es gäbe kein Leben ohne Selbstheilung. Durch Vorgänge ihr Blut in Einzelbestandteile aufzuteilen, können von uns daraus Botenstoffe, Wachstums-, Gerinnungsfaktoren und Gewebekleberbestandteile gewonnen und gezielt für die Regeneration und geführte Knochenentstehung genutzt werden (PRGF, PRP, GBR).

Bis umfangreiche und komplexe Knochenaufbauten eingeheilt sind kann es teilweise Tage und Wochen dauern. Bis die Wunde verheilt und Ihr Knochen eingeheilt ist, ist er dem Milieu der Mundhöhle ausgesetzt. Es ist immens wichtig, wie schnell Blutgefäße und damit auch andere Zellen ins OP-Gebiet einwachsen können und dieses dann mit Blut versorgen um einer Entzündung vorzubeugen. Durch körpereigenes Blutplasma wird die Gefäßeinsprossung und die Durchblutung verbessert und die Gefahr von Infektionen minimiert.


Der Zahnerhalt steht bei uns, so lange als möglich und sinnvoll, im Vordergrund

Leider ist dies bei ausgeprägter Karies, großen Entzündungen/Zysten, starken Lockerungen/Parodontose/Parodontitis oder Unfällen nicht immer möglich.

Aber der zur Verfügung stehende Zahnersatz hat sich immer weiter verbessert. Implantate sind dabei der im Knochen verankerte Teil, sozusagen die künstliche Wurzel.

Die Implantation von (Zahn-)Implantaten ist mittlerweile sogenannter Goldstandard, dies bedeutet, auch wenn andere Möglichkeiten des Zahnersatzes zur Verfügung stehen, sei es herausnehmbar (Prothese), oder in Einzelfällen festsitzend (Brücke), ist ein Implantat guten Gewissens zu empfehlen.

So entfällt z. B. das in Mitleidenschaftziehen von Nachbarzähnen durch Beschleifen, wie es bei Brücken Grundvoraussetzung ist. So müssten die Pfeilerzähne auf beiden Seiten die Brücke aufnehmen und halten.

Ein weiterer Vorteil von Implantaten ist, dass sich der Knochen, durch die Belastung des Implantates, durch diese Nutzung erhält. Mediziner sprechen hier von Reiz durch Funktion. Unter Brücken neigt der Knochen hingegen gerne zum Abbau.

Möglichkeiten der dentalen Implantation:

  • Implantate als Einzelzahnersatz, Brückenkonstruktion(en), oder vollständige Versorgung von zahnlosen Kiefern
  • Schonende, minimalinvasive Chirurgie
  • Knochenaufbau zur Stabilitätsverbesserung (Halt)
  • Sinusbodenelevation/Sinuslift der Kieferhöhlen bzw. der Kieferhöhlenschleimhaut
  • guided surgery
  • Sofortimplantation

Diese meist komplexen medizinischen Leistungen erfordern Verständnis und Vertrauen. Deswegen bieten wir Ihnen ein Beratungsgespräch an, um alle Dinge zu erörtern. Dies beginnt bei Ihren Problemen und Ihren Wünschen an die Implantatlösungen des Zahnersatzes.

Eine genaue Untersuchung und Vermessung schließt sich an, um eine exakte Diagnose stellen zu können. Dadurch erst ergeben sich mögliche, verschiedene Vorgehensweisen und Alternativen.

Die zeitlichen und finanziellen Voraussetzungen müßten ebenso wie die Komplikationsmöglichkeiten erörtert werden. Eine passende Vorbehandlung, oder Verhaltensmaßregeln nach einem Eingriff nebst der gewissenhaften Nachsorge, die wir Ihnen an die Hand geben möchten, ermöglichen erst ein zufriedenstellendes Gelingen und runden die Implantation ab.

Im Idealfall haben Sie sich schon mit Ihrem Zahnarzt/Ihrer Zahnärztin darüber ausgetauscht, was sie möchten. Wenn er Sie zu uns überweist, wären wir damit schon vorab über Ihre Wünsche informiert. Für ein Gelingen ist die kollegiale Zusammenarbeit mit Ihrem Zahnarzt und Zahntechniker unerlässlich! Jeder hat seinen Teil exakt für ihren implantatgetragenen Zahnersatz dazu beizutragen!

Wenn Sie zu uns kommen und Ihr Zahnarzt mit dem Zahntechniker bereits die Position ihres neuen Zahnes im Zahnverbund des Kiefers und des Gegenkiefers für die Funktion des Beißens, und nach ästhetischen Gesichtspunkten, festgelegt hat, ist dies in einer sogenannten Bohrschablone präzise nachzuvollziehen und fixiert.

Mit dieser Bohrschablone können wir nun in Ihr Inneres mittels DVT/Digitaler Volumentomographie blicken: Wie ist der dreidimensionale Struktur des Knochens als Halt und Stabilität für die Aufnahme des Implantates an der gewünschten Position.

Wir als rein chirurgische Praxis würden uns auf den Teil beschränken, den wir jeden Tag praktizieren: das Verankern des Implantates im Knochen. Die prothetische Versorgung, demnach alles was sich oberhalb des Zahnfleisches in Form von z. B. Kronen und Brücken abspielt, überlassen wir demjenigen, der dies jeden Tag bewerkstelligt: Ihrem Zahnarzt, Ihrer Zahnärztin. So arbeiten wir Hand in Hand!

Die Einbringung Ihres Implantates lässt sich meist in 30 min. in örtlicher Betäubung ausführen.

Anschließend erfolgt die Einheilzeit für einige Monate als sehr sichere Methode.

Implantate für alle?

Moderne Implantate, meist aus Titan, wie wir sie in unserer Praxis für MKG Chirurgie am Vincentinum in Augsburg anbieten, sind sehr gut verträglich. Nur das Alter ist eine Grundvoraussetzung: es muss ein abgeschlossenes Wachstum vorliegen, da Implantate nicht mitwachsen können.

Bei speziellen Fragestellungen, etwa bei Bestrahlung oder z. B. Einnahme von Bisphosphonaten, sprechen Sie uns einfach an. Auch hier ist immer der Einzelfall zu betrachten.

Zum Abschluss: Wir verwenden nur renommierte, langjährig etablierte und in Deutschland gefertigte Qualitätsimplantatsysteme nach neuestem Stand der Forschung und Technik.